Nederland: Gif gevonden in de Noordzee – is het veilig om te zwemmen?

Nederland: Gif gevonden in de Noordzee – is het veilig om te zwemmen?

Ist das Schwimmen in der holländischen Nordsee noch sicher? Diese Frage stellt sich jetzt den Menschen dort, nachdem sich herausstellt hat, dass der Meeresschaum entlang der gesamten niederländischen Küste PFAS enthält.

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Der Toxikologe Jacob de Boer plädiert nun für eine groß angelegte Erforschung möglicher negativer Auswirkungen auf den Menschen.

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Nordsee: PFAS im Meeresschaum gefunden

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Das niederländische National Institute for Public Health and the Environment (RIVM) hat herausgefunden, dass sich nicht nur im Meeresschaum, sondern auch in den Dünen der giftige Stoff PFAS befindet. 

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PFAS ist eine Abkürzung für per- und polyfluorierte Chemikalien, umfasst nach letzten Schätzungen laut Umweltbundesamt mehr als 10.000 verschiedene Stoffe. Im Alltag kommen sie in zahlreichen Produkten wie Kosmetika, Kochgeschirr, Papierbeschichtungen, Textilien, Ski-Wachsen vor. Und werden zur Oberflächenbehandlung von Pfannen, Metallen und Kunststoffen, in Pflanzenschutzmitteln oder Feuerlöschmitteln verwendet. 

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Doch für den Menschen sind die Stoffe giftig, können kaum vom Körper abgebaut werden, werden unter anderem mit negativen Auswirkungen auf das Immunsystem, erhöhtem Cholesterinspiegel und Fortpflanzungsstörungen in Verbindung gebracht. 

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„Unklar, was PFAS für Schwimmer, Surfer, Spaziergänger bedeutet“

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Aktuelle Untersuchungen des RIVM haben gezeigt, dass ein großer Teil der niederländischen Bevölkerung bereits zu viel PFAS über Nahrung und Trinkwasser aufnimmt. Auch im Wasser der Nordsee wurden die Stoffe gefunden. Und durch die Brandung, die an der Nordseeküste recht heftig sein kann, gelangen diese giftigen Stoffe in den Meeresschaum.

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„Es ist unklar, was die Konzentrationen von PFAS im Meeresschaum beispielsweise für die Gesundheit von Schwimmern, Surfern oder Strandspaziergängern bedeuten“, heißt es in dem Bericht des RIVM.

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Toxikologe: „Ich will keine Panik machen“

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Der Toxikologe Jacob de Boer erklärt gegenüber „NH Nieuws“, dass er sich Sorgen über die Entdeckungen mache. Doch noch sei er der Meinung, dass es zu früh ist, Schwimmverbote oder Ähnliches auszusprechen. „Was wir jetzt brauchen, ist ein besseres Studium.“

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Nach Ansicht des Professors sind die nun durchgeführten Studien zu kleinteilig, um eine wirkliche Aussage zu treffen. Doch dass sich die Substanz im Meeresschaum befindet, sorgt bei ihm für Kopfzerbrechen. „Es muss genau untersucht werden, denn es sollte nicht da sein.“ Auch über die Wirkung auf Meereslebewesen sei wenig bekannt.

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De Boer will Panik vermeiden. „Ich höre es an den Reaktionen um mich herum, dass die Leute fragen: ‚Ist das auch giftig?‘.“ Er wolle die Leute aber nicht beunruhigen, „das ist nicht nötig“.

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Das Umweltbundesamt hat zusammen mit Behörden aus Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Schweden und Norwegen einen Vorschlag zur EU-weiten Beschränkung von PFAS bei der Europäischen Chemikalienagentur eingereicht. In Zukunft sollen – mit Ausnahmen – die Herstellung, Verwendung und das Inverkehrbringen all dieser Stoffe beschränkt werden.

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